Die in meinem Buch „LED-Einsteiger“ beschriebenen Standard-LEDs für 3 Volt und 20 mA benötigen zu ihrem Betrieb nur eine stabilisierte Spannung. Da bei ihnen kaum eine Erwärmung auftritt ist ihr durchfließender Strom stabil.

Bei Leistungs-LEDs sind die Betriebsverhältnisse völlig anders gelagert. So benötigen Leistungs-LEDs zwar eine definierte Versorgungsspannung, viel wichtiger, ja bedeutsamer sind strombegrenzende Maßnahmen.

Leistungs-LEDs haben die unangenehme Eigenschaft mit zunehmender Erwärmung auch höhere Ströme zu ziehen. Wie auf dieser Profi-LED-Seite richtig beschrieben, geben die Hersteller in puncto Lichtausbeute oft überzeichnete Profile ihrer Leistungs-LEDs. Die angegebenen Lichtströme beziehen sich tatsächlich nur auf einen ersten Augenblick der Inbetriebnahme bei einer niedrigen, vordefinierten Umgebungstemperatur. In der Praxis existieren solche Idealbedingungen überhaupt nicht und sind daher eher irreführend.

Die tatsächlichen Anwendungstemperaturen im Langzeiteinsatz liegen meist höher als 60 Grad und können bei ungünstiger Anwendung sogar 90 Grad erreichen – was eine erheblich Lebensdauerverkürzung bedeuten würde.

Leistungs-LEDs an eine hochstabilisierte Spannungsquelle direkt anzuschließen kann die LED innerhalb von ein paar Minuten töten. Etwas sicherer ist da schon die Verwendung einer wesentlich höheren Ausgangsspannung, die dann durch einen größeren Vorwiderstand bei Arbeitstemperatur angepasst wird – diese Methode hat allerdings den Nachteil, dass die Leistungs-LED etwas dunkler zu leuchten beginnt und erst nach erreichen der Betriebstemperatur ihre volle Helligkeit entfaltet.

Eigentlich gibt es nur eine brauchbare Lösung – die heißt Strom-Begrenzung- oder Stabilisierung. In der Anfangszeit, konnte wer Ahnung in der Materie hatte, sich ein Strombegrenzungsteil selber bauen.

Der Aufwand ist jedoch unverhältnismäßig hoch. Inzwischen ist das auch gar nicht mehr nötig – schließlich gibt es LED-Treiber-Geräte für alle nur denkbaren Anwendungen. Angefangen mit Treibern (Strombegrenzern) für nur eine Leistungs-LED und solche für eine ganze Kette von Leistungs-LEDs, damit können mit nur einem Treibergerät bis zu 10 Leistungs-LEDs in Reihe geschalten werden. Der neuesten Schreie scheinen da umschaltbare Treibermodule zu sein, die sich an fast jede Anwendung anpassen lassen.

Da gibt es interessante, weiterführende Internetseiten zum Thema LED-Treiber, die besonders interessant sind für Leute die sich ernsthaft mit Leistungs-LEDs und deren Clusterung beschäftigen wollen. Es gibt da sicher viele Treiber-Billigprodukte - Qualität bedeutet aber auch höhere Sicherheit und kostet auch sicher etwas mehr. Ein Beispiel für qualitative Perfektion bildet z.B. der LED-Treiber: "Maxi Jolly HV", der einen weiten, progammierbaren Arbeitsbereich bietet und zusätzlich noch eine Dimmfunktion. Einfach Mal die Angebote auf folgenden Internetseite besuchen:

 

LED Treiber http://www.ledclusive.de/led-treiber:::55.html

 

LED Lampen http://www.ledclusive.de/led-lampen:::35.html


 

Empfohlen vom  Buchautor Peter Müller